Da mir der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, gibt es keine Informationen darüber, wo genau die Fotos entstanden sind.

Der Ölkäfer (Meloidae) fasziniert mich aufgrund seiner Farbe, seit ich ihn das erste Mal sah. Es ist ratsam, diesen Käfer mit ein wenig mehr Brennweite zu fotografieren, da er ein giftiges Sekret abgibt, wenn etwas als Bedrohung wahrnimmt. Weil er vor allem in warmen Regionen zu finden ist, wird wahrscheinlich sein Aufkommen, in Gebieten, die seit Jahren unter Dürren leiden, immer häufiger werden.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 70-300 mm, Macro. 

Ganz unwillkürlich sah ich auf meine Jacke und wunderte mich über einen Knopf, der an ihr klebte. Dann wurde ich mir gewahr, dass meine Jacke gar keine Knöpfe hat, und sah kleine Beinchen am "Knopf". Bis dato kannte ich die Vierfleck Kreuzspinne  (Araneus Quadratus) gar nicht, war aber umso erstaunter, als ich  ihre Schönheit nach kurzer Überraschung bestaunen konnte.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D,  Canon 18-55 mm.

Auf einem Dillstängel tummelten sich einige Feuerwanzen (Phyrrhocoris Apterus), als ein Marienkäfer (Coccinellidae) dazukam. Erst nahm ich an, er würde sich mit der nächsten Feuerwanze nicht verstehen, aber nach einem kurzen Aufeinandertreffen verblieben sie in der Sommersonne, ohne sich anzufeinden.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm, Retroadapter.

Dieser Resedafalter (Pontia Edusa) hat sich wunderbar fotografieren lassen, ohne eine für mich sonst übliche große Brennweite zu nutzen. Hier konnte ich seine ganze Pracht mit einem Makroobjektiv einfangen. Vor allem die kleinen Härchen rund um seinen Kopf haben etwas ganz Eigentümliches an sich.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 90 mm (F017).

Die Holzbiene (Xylocopa) ist ein wahrer Brummer und dementsprechend kündigte sie sich an, als ich eigentlich nur ein paar Blümchen fotografieren wollte. Erst bei der Fotobearbeitung sah ich den vielen Polenstaub an ihrem Körper, der sich farblich von dem schimmernden und dunklen Blau des Körpers der Holzbiene abhebt.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 70-300 mm, Macro.

In der Regel sieht man eher kleinere Schmetterlinge, gerade wenn man einfach durch die Gegend reist, ohne einen Augenblick an einem Ort zu verweilen. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, der kann von Zeit zu Zeit mit dem Anblick des Segelfalters (Iphiclides Podalirius) belohnt werden. Nicht nur seine Größe, sondern auch seine Farbenpracht machen ihn für mich zu einen meiner Lieblingsinsekten. Da sich bei der ersten Begegnung zeigte, wie scheu er sein kann, löste ich das Problem beim nächsten Mal mit ein wenig mehr Brennweite.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 150-600 mm G2.

Taubenschwänzchen (Macroglossum Stellatarum) erinnern mich immer wieder an einen Kolibri. Ihr Flügelschlag ist unfassbar schnell und gleichsam rasch bewegen sie sich von Blüte zu Blüte. Sie zu fotografieren, erfordert schon ein bisschen Reaktionsgeschwindigkeit beziehungsweise Glück. Aber auch jenseits der Fotografie lohnt es sich einfach, sie zu beobachten.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 150-600 mm G2.

Ich kann gar nicht sagen, welche Grashüpferart (Chorthippus) hier genau einen Platz auf der Rückseite meines abgelegten Rucksackes gefunden hatte. Jedenfalls wollte er wohl gerne mit. Ich fotografierte ihn in Ruhe, aber nahm ihn dann auf meiner Hand mit ins sommerliche Steppengras, wo er gleich mit wenigen Hüpfern und dank seiner bestens zur Tarnung geeigneten Körperfarben mir gleich aus den Augen verschwand.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm, Retroadapter.

 

 

 

 

Die Männchen der Gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx Splendens) sieht man recht häufig, da sie durch ihre leuchtenden Türkisfarben sehr auffällig sind. Seltener sieht man die nicht weniger schönen Weibchen, von dem mir eines ein Foto gestattete. Man sagt ja immer, man solle es meiden, im Mittagslicht zu fotografieren, aber gerade bei dieser Libellenart finde ich die entstehenden Bilder besonders schön, weil das Mittagslicht zu einem sehenswerten Schillern der Farbenpracht dieser Insekten führt.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 70-300 mm, Macro.

Der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus Icarus) war der erste Schmetterling, den ich jenseits der üblichen Verdächtigen vor die Kamera bekam. Immer wieder kann ich nur staunen, wie sein Blau im Tageslicht leuchtet. Wenn man ihn mit geschlossenen Flügeln seitlich betrachtet, sieht man auch, dass er noch viel mehr als sein herrliches Blau zu bieten hat.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 70-300 mm, Macro.