Da mir der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, gibt es keine Informationen darüber, wo genau die Fotos entstanden sind.

Auch wenn die gesamte Landschaft im Moment dieses Sonnenaufgangs ein herrliches Fotomotiv abgab, wollte ich auch irgendwie die aufgehende Sonne in einem Foto darstellen und sie sozusagen zum Leitmotiv erheben. Die Schatten der Äste, die den Glutball noch ein wenig versteckten, nutzte ich, um die Bewegung der Sonne mehr oder minder zum Ausdruck zu bringen. Die Sonne ohne Äste hätte die Aussage weniger transportiert, dass gerade der Tag beginnt.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2.

Mir ist es ziemlich egal, wenn Fotografen etwas gegen Postkartenmotive sagen. Auch ein solches zu fotografieren, ist nicht einfach und lässt sich bestimmt nicht mit einem willkürlichen Schnappschuss erstellen. Zudem hätte ein bewölkter Himmel die Spiegelung nur ruiniert, da mehr und mehr Objekte im Foto aufgetaucht werden, was den Blick von der Ortschaft abgelenkt hätte. Zudem darf man auch nicht vergessen: Es sind die Postkartenmotive, die am meisten verkauft und vertrieben werden.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Das Foto entstand an einem Maitag und sorgte bisher für viel Verwirrung, weil die meisten Betrachter annehmen, es handele sich um einen eingefangenen Herbstaugenblick. Aber so sieht eben ein Sonnenaufgang aus, wenn man diese und jene Position zu einer bestimmten Jahreszeit einnimmt. Um den Dynamikumfang des Fotos zu erweitern, habe ich eine Belichtungsreihe aus drei Fotos zusammengesetzt.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Mir ist es immer wichtig, auch in der Landschaftsfotografie  eine gewisse Stimmung zum Ausdruck zu bringen, die sich vom plumpen "schön", "wow" oder "toll" unterscheidet - und das ist auch bei Postkartenmotiven möglich. Als der Frachter in Richtung Sonnenuntergang fuhr und die Wellen ein wenig leiser wurden, machte ich das Foto - zumindest für mich entstand damit ein Ausdruck von Melancholie beziehungsweise Einsamkeit.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Mit diesem Foto leitete sich ein neuer Stil bei mir ein, nämlich das Arbeiten mit verschiedenen Bildebenen in der Landschaftsfotografie. Der Klatschmohn (Papaver Rhoeas) und der Baum rechts im Hintergrund bildeten die zwei Eckpunkte, mit denen ich die Schönheit der Landschaft darstellen konnte.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Schwarz und Orange, mehr braucht es nicht für einen Sonnenaufgang. Die prachtvolle Farbgebung zeigt durch ihre Wärme, welche Stimmung im Moment des Fotografie herrschte. Wichtig war mir hierbei, die Sonne nicht nur einfach in die Mitte zu setzen, sondern bewusst auf die rechte Drittellinie zu legen, damit der Betrachter mehr Gelegenheit bekommt, die gesamte Stimmung des Fotos aufzusaugen.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 mm G2.

Obwohl ich hier einen Fluss zur frühen Morgenstunde einfing, könnte man denken, man sähe einen See. Akustisch konnte ich den ruhigen Morgen nicht aufnehmen, aber durch das augenscheinliche Fehlen jeglicher Wellen des Flusses gibt das Foto eine Idee von Ruhe.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Hin und wieder ist es auch gut,  in eine Landschaftsaufnahme Personen mit hineinzunehmen. Ich bin dabei immer in Gedanken bei der Bildern von Caspar David Friedrich, wo die Personen in der Regel zwar eine Hauptrolle haben, im Vergleich zur Gewalt der Natur aber einen kleineren Raum im Bild einnehmen. Ähnlich fertigte ich hier das Foto an, um sowohl Genuss bei der Betrachtung als auch die Pracht der Natur auszudrücken.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 18-55 mm.

Mit einem Weitwinkelobjektiv wäre es mir hier gar nicht gelungen, die romantische und verträumte Stimmung eines herrlichen Sommermorgens zu fotografieren. Daher griff ich zu mehr Brennweite und suchte gleichzeitig einen passenden und markanten Ausschnitt, der stellvertretend für die gesamte Landschaft stehen sollte.

 

Aufgenommen mit: Canon 700D, Tamron 70-300 mm, Macro.

Ein Wehr kann oftmals unscheinbar wirken. Mittels einer Langzeitbelichtung und einem interessanten Blickwinkel wird aus dem Unscheinbaren etwas, das den Blick auf sich lenkt. Ich wollte dabei einerseits einen Eindruck von der Umgebung vermitteln und andererseits die Mächtigkeit des strömenden Wassers aufzeigen.

 

Aufgenommen mit: Canon 700D, Canon 18-55 mm, Variabler ND-Filter.