Da mir der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, gibt es keine Informationen darüber, wo genau die Fotos entstanden sind. Zudem sei explizit darauf hingewiesen, dass sämtliche Portraits Fotos von Freunden und Verwandten zeigen, die mir ausdrücklich erlaubten, die Fotos hier zu zeigen.

Für ein Cosplay-Foto eines talentierten Eiskunstläufers wurde eine Pose gewählt, die einerseits das aufwendige Kostüm zur Geltung bringt, gleichzeitig aber auch den Athleten in einer für ihn typischen Pose zeigt. Die Kombination von beidem ist mir wichtig, da in meinen Augen das Cosplay erst richtig wirkt, wenn die jeweilige Figur auch tatsächlich mit ihren Eigenheiten dargestellt wird.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 G2.

Es ist ein einfaches Foto und durch seine Einfachheit besticht es. Dieser klare, zuhörende und liebevolle Blick, der sich darin zeigt, ist eine tiefe Momentaufnahme, wobei ich sehr stolz bin, im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt zu haben. Zudem hat in diesem Moment das Licht einfach gepasst, sodass der wunderschöne Moment auch technisch gut festgehalten werden konnte.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, 50 mm STM.

Es galt, die zwei Cosplayerinnen in Szene zu setzen, aber auch in ihre Umgebung einzubetten. Daher wählte ich für sie eine bestimmte Blickrichtung aus und versuchte diese noch damit zu verstärken, dass eines ihrer Beine in jene Richtung zeigte. Obwohl sie gar nicht so viel Raum einnehmen, sind die Cosplayerinnen dennoch das dominante Motiv, ohne dass dabei die Kontextuierung verloren geht.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 mm G2.

Es ist nicht einfach, wenn man jemanden, der sich sein Leben mit Sprache beschäftigt hat, in wenigen Augenblicken als solchen zu porträtieren. Gerne habe ich die Idee aufgenommen, den Schreibtisch in der Arbeitsstube zu nutzen. Hier sind nun alle Objekte da, die darauf hinweisen, dass es um eine Beschäftigung mit Sprache geht. Der lesende Blick in einem Buch unterstützt dabei die Bildaussage. 

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 mm G2.

Man sieht den Blick nicht direkt, man ahnt ihn nur. Er führt zu einem Messer. Die gesamte Körperhaltung ist auf diesen Blick angelegt. Es entsteht etwas Vages, etwas Unheimliches, aber auch etwas Spielerisches. Man ist sich am Ende einfach unsicher, ob hier gleich jemand mit einem Messer bearbeitet wird, oder ob jemand nur seinen Gedanken nachgeht.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 mm G2.

Jeder fängt klein an. Dieses Foto ist eines meiner ersten gezielten Portraits. Beim Fotografieren merkte ich erstmals, wie schwer es sein kann, mit jemandem zusammenzuarbeiten, auf die Kamera und gleichzeitig auf das Foto an sich zu achten. Freilich ist nun ein Punkt weggefallen: Ich weiß, wie die Technik funktioniert und brauche mich darum nicht mehr kümmern. Dennoch ist jedes Portrait ein Zusammenspiel unzähliger Faktoren, die in kürzester Zeit bedacht werden wollen.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 50 mm STM.

Der Nachteil war hier, dass die Farben des Kostüms nicht gezeigt werden konnten. Aber die Konturen und Kontraste des Kostüms sowie die Mimik der Figur ließen sich viel eindrücklicher monochrom darstellen. Zudem konnte auch eine Separierung vom Hintergrund (ein fieser, unschöner, kalter Februartag) erfolgen, um den Blick noch mehr auf das Portrait zu legen.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 24-70 mm G2.

Hier gefiel mir im Moment des Fotografierens einfach vieles: das Licht, der Hintergrund, die Ähnlichkeit der drei Damen, die ähnlichen Blicke, der Umstand, dass sie alle eine Brille trugen. So brauchte ich nur noch schnell ein paar Positionen  für die drei angeben, sodass die letztendliche Bildkomposition entstand.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Canon 50 mm STM: