Da mir der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, gibt es keine Informationen darüber, wo genau die Fotos entstanden sind.

Gewöhnlich sieht man Stockenten. Die kennt man. Die sind ja überall. Und plötzlich taucht eine Mandarinente (Aix Galericulata) auf und man traut seinen Augen gar nicht. Ihre unzähligen Farben geben einem erst einmal das Gefühl, dass das unmöglich ein echter Vogel sein könnte. Wenn man dann aber sieht, dass er sich ganz normal wie alle anderen verhält, staunt man umso mehr. Die Mandarinente hier war nicht sehr scheu und ließ mich recht nah an sie heran.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2.

Der Graureiher (Ardea Cinerea) fasziniert mich, seit ich ihn das erste Mal sah. Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich mein erstes Teleobjektiv kaufte und allmählich in die Vogelfotografie rutschte. Jedes Mal freue ich mich, wenn ich einen oder eine verwandte Art sehe. Egal ob sie majestätisch fliegen und gleiten oder scheinbar ewig in einen Teich starren, um dann in Windeseile nach einem Leckerbissen zu schnappen, ich könnte sie stundenlang beobachten.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2, 1,4 Telekonverter.

Die Singdrossel (Turdus Philomelos) ist im Frühling nicht zu überhören, denn sie macht in dieser Zeit ihren Namen alle Ehre. Schon allein ihren Gesang zu hören, ist Grund genug, nach draußen zu gehen. Hier hatte ich das Glück, dass sie auf einen abgestorbenen Baum ziemlich in meiner Nähe saß und ich sie bei ihrem Konzert aus allen Blickwinkeln fotografieren konnte.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2.

Diese Stadttaube (Columba Livia Domestica) war damals offensichtlich daran interessiert, was ich über Seneca zu schreiben hatte. Jedes Mal wenn ich mich an meinen Rechner saß, beobachte sie mich von meinem Fensterbrett aus, kam aber nie über die Fensterschwelle. Ihren neugierigen Blick fing ich ein. Durch die Verwendung von 600 mm Brennweite konnte ich einen wunderschönen Hintergrund erhalten, der die Taube bestens in Szene setzt.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 150-600 mm G2.

Sie sind laut, in Hülle und Fülle vertreten, zoffen sich gerne untereinander oder mit anderen Vögeln, gerne mit Schwänen, und sind trotz ihres oftmals dreisten Auftretens scheu und voller Angst, nähert man sich den Graugänsen (Anser Anser) nur einen Schritt zu viel. Dennoch geben sie im Flug eine herrliche Figur ab und sobald man ihren flauschigen Nachwuchs sieht, verzeiht man ihnen schnell ihren großen Schnabel.

 

 

Aufgenommen mit: Canon EOS EOS R, Tamron 150-600 mm G2, 1,4 Telekonverter.

An Niedlichkeit ist der Sanderling (Calidris Alba) kaum zu überbieten, egal ob man ihn alleine ins Visier nimmt und ihn bei seinem bunten Treiben mit seinen Artgenossen beobachtet. Ihn zu fotografieren, machte nicht nur deswegen Spaß, weil ich ihm erstmals mit entsprechender Ausrüstung begegnete, sondern weil ein französisches Fotografenpärchen gleichzeitig mit mir auf die kleinen Sanderlinge aus war und wir uns wortlos an der Schönheit der kleinen Vögel erfreuen konnten, während die Ornithologen hinter uns mit ihren Rohren standen.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS 700D, Tamron 150-600 G2.

Bachstelzen (Motacilla Alba) erlebe ich immer als neugierige und recht zutrauliche Vögel. Sie nehmen zwar wie alle Tiere ihren Sicherheitsabstand ein, aber lassen einen doch näher an sich heran als manch andere Vogelart. Dieses Exemplar putzte sich auch fleißig und machte sich bereit, fotografiert zu werden.

 

 

Aufgenommen mit: Canon EOS EOS R, Tamron 150-600 mm G2, 1,4 Telekonverter.

Mit diesem Foto einer Kohlmeise (Parus Major) leitete sich für mich eine neue Art und Weise ein, Vögel zu fotografieren. Lange Zeit hatte ich das Problem, sie immer viel zu klein auf das Foto zu bekommen. Eine behutsamere Annäherung und noch einige weitere Veränderungen in meinen Verhalten sorgen letztendlich dafür, dass ich auch kleinere Vögel nunmehr gut sichtbar auf meine Fotos bekomme.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2.

Sozusagen von seinen ersten Versuchen, im Wasser zu schwimmen, beobachtete ich immer wieder diesen Höckerschwan (Cygnus Olor) und seine Geschwister, wie sie größer und größer wurden. Hier putzt er sich gerade und zeigt sich nunmehr als großgewordener Jungschwan.

 

Aufgenommen mit: Canon EOS R, Tamron 150-600 mm G2.

Eher selten sieht man einen Höckerschwan (Cygnus Olor) in der Nähe fliegen. Wenn sie fliegen, dann meist in einiger Entfernung, während sie ihre typischen Laute von sich geben. Hier erwischte ich einen Höckerschwan, der wohl als Unterlegener eines Revierkampfes davonflog.

 

 

Aufgenommen mit: Canon EOS EOS R, Tamron 150-600 mm G2, 1,4 Telekonverter.