Neues Buch ist erschienen!

Nach vielen Jahren ein neues Buch

 

„Über das Wesen der Kunst. Vier Gespräche zwischen einem Gärtner und seinen Gästen“ ist nun unter der ISBN: 9783753457574 erhältlich - als E-Book unter der ISBN 9783753469928.

 

Es ist einige Jahre her, seitdem ich ein literarisches Buch veröffentlicht habe. Nicht zögerte ich, weil ich nichts mehr geschrieben hätte – das Gegenteil ist der Fall. Ich zögerte aber, weil ich mir viele Gedanken machte, ob und warum es sich überhaupt noch lohnt, etwas zu veröffentlichen.

 

Auf die ganzen Gedanken dazu gehe ich vielleicht später einmal wieder in einem kleinen Essay ein. Wichtig ist nur, dass ich den Schritt der Veröffentlichung wieder wagte. Dieses Mal entstand kein Gedichtband. Vielmehr versuchte ich mich an Dialogen, um einige Gedanken einfacher und deutlicher darstellen zu können. Mir war es ein Anliegen, das Thema Kunst anzugehen, zu durchdenken und erste Ergebnisse nicht in komplizierten Aufsätzen zu vermitteln, sondern in leichten Gesprächen, sodass auch Leserinnen und Leser, die sich erstmals mit der Thematik auseinandersetzen, einen Zugang dazu erhalten.

 

Das Buch kann über den Shop von BoD bestellt oder auch über jedes andere Online-Portal oder jeden üblichen Buchhandel unter der ISBN 9783753457574 (Druck) und der ISBN 9783753469928 (E-Book) erworben werden.

 

Ich freue mich vor allem auf ein kritisch-konstruktives Feedback und wünsche allen viel Freude beim Lesen!

 

 

 Ein paar Gedanken zur Veröffentlichung

 

Überall gibt es Empfehlungen und Tipps, wie man sein Buch an möglichst viele Leserinnen und Leser bringen kann. Tatsächlich sind die allermeisten Ratschläge unbrauchbar, weil sie nicht beachten, dass es viel zu viele Schreibende, aber immer weniger Lesende gibt. Und da ich nicht zu denen gehöre, die für Viele schreiben, kommen die Ratschläge erst recht nicht für mich infrage. Ich möchte aber einmal transparent machen, wieso ich mich für diese Form der Veröffentlichung entschiedenen habe. Vielleicht helfen die Gedanken der einen oder anderen/dem einen oder anderen:

 

-          Ich wählte Books on Demand zu Veröffentlichung. Übliche Verlage nützen mir nichts mehr. Sie machen am Ende auch keine Werbung, und wenn dann ohne Strategie. Selten trifft man dort noch gute Lektorate an, sodass man auch ebenso gut selbst Hand an sein Buch legen kann, vorausgesetzt, man beherrscht sein Handwerk. Letztendlich wollen Verlage auch etwas vom Buchverkauf abhaben, BoD natürlich auch, aber über BoD ist die Marge einfach höher. Die wenigen Bücher, die ich verkaufe, werfen dann wenigstens etwas ab und ich habe über das Allermeiste freie Entscheidungsgewalt. In Business-Sprech kurz zusammengefasst: Herkömmliche Verlage bieten nur noch für wenige einen Mehrwert.

-          Ich wählte eine Cover-Vorlage von BoD. Das sparte Geld. Wer nun einwendet, dass ein schlichtes Cover zu weniger Leserinnen und Leser führt, dem entgegne ich nur: Wer sich meine Bücher nach dem Cover aussucht, den will ich gar nicht als Leserinnen und Leser haben. Das, was ich schrieb, ist das, worauf es ankommt, nicht die Bildchen oder Grafiken auf dem Buchumschlag.

-          Mein neues Buch hat 88 Seiten und kostet als Buch 6,99 Euro und als E-Book später 5,99 Euro. Man könnte einwenden, dass das teuer ist, bedenkt man einmal, dass viele Romane mit weitaus mehr Seiten für 99 Cent verkauft werden. Ich setzte aber Arbeitskraft in mein Buch und lebe vom Schreiben. Daraus ergibt sich erstens der Preis des Buches. Zweitens, bin ich nicht bereit, meine Arbeit durch einen Dumping-Preis als eigentlich wertlos zu kommunizieren. Und drittens, wer meine Arbeit kennt und schätzt, der gibt das Geld auch für das Buch aus, zumal ich noch nie zu den Vielschreibern gehört habe, die aller zwei Monate irgendetwas veröffentlichen und zum Kauf nötigen.

-          Ich werde wie immer keine ausgeprägte Werbekampagne starten, sondern nur dort über das Buch sprechen, wo ich auch weiß, dass dort Leserinnen und Leser zu finden sein werden, von denen ich mir wünsche, dass sie sich mit dem Buch auseinandersetzen und mich unterstützen. Und wenn das nur zwei, drei Leute sein mögen, so ist mir das viel wichtiger, als mein Buch in irgendwelchen Tageszeitungen oder Blogs beworben zu sehen.

 

 

 

Als Fazit möchte ich euch allen empfehlen: Schreibt weniger, aber schreibt dafür gut. Hört weniger auf Marketingratschläge, sondern kümmert euch mehr um euer Schreiber-Handwerk und schaut genauer, wen ihr ansprecht, und sprecht diese Leute gut an. Kommt von dem Irrsinn weg, an möglichst viele Leute euer Buch zu bringen. Viele bringen vielleicht ein bisschen mehr Umsatz, aber Viele sagen zu eurem Buch nichts, lesen es nicht, bringen keine brauchbare Einschätzung zu eurem Buch hervor, sodass ihr als Schreibende niemals weiterkommt. Und wenn ihr glaubt, dass man eure Arbeit an einem Buch mit einem „toll“, „schön“ und „gut“ einfach quittieren sollte, dann hört bitte auf zu schreiben und verstopft nicht weiter den ohnehin überfüllten Büchermarkt; hört auf zu schreiben und macht Leuten Platz, deren Werke gelesen werden sollten, weil sie zur Auseinandersetzung einladen und nicht zu einem „toll“.  Schreibt, weil ihr etwas zu sagen habt, nicht weil ihr Ruhm und Geld oder blaue Daumen und Emojis wollt. Dann haben wir alle, die der schreibenden Zunft angehören, vielleicht auch wieder die Chance, mit unseren Büchern etc. etwas zu bewegen oder wenigstens etwas zu einer Thematik beizutragen.

Literatur für Torgau!

Logo von Stefanie Robrecht: Druckerei Belgern!

 

Sprache bestimmt, wie wir die Welt sehen und begreifen, Sprache bestimmt, wie wir mit anderen kommunizieren, Sprache bestimmt, wer und was wir sind.

 

In einer schnelllebigen Welt möchten wir von Sprachgewand(t) wieder einen Raum bieten, um sich intensiv mit der Literatur zu befassen. Wir fördern durch abwechslungsreiche Schreibübungen den Schreibspaß und die Kreativität. Gemeinsam sprechen wir über unsere eigenen literarischen Texte und geben stets begründet an, was an einem Text noch verbessert werden kann oder was bereits sehr gut an ihm ist. Schließlich wollen Texte irgendwann auch vorgetragen werden. Dementsprechend üben wir auch gemeinsam ein, wie ein jeweiliger Text vorgelesen werden kann.

 

Wir heißen alle bei uns willkommen, die daran interessiert sind, ihre literarischen Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Welche literarischen Interessen du auch immer hast, schaue gerne bei uns vorbei.

 

Sprachgewand(t) gründete sich im Juni 2020 und umfasst bunt gemischt sowohl hobbymäßige als auch professionelle Autorinnen und Autoren unterschiedlichen Alters, die sich gemeinsam der literarischen Entwicklung verschrieben haben. Die Literaturgruppe wird von René Kanzler geleitet.

 

Workshops und gemeinsame Lesungen veranstalten wir, um der Stadt sowie der Region Torgau zu zeigen, was Literatur leisten kann.

 

 

Wenn du neugierig geworden bist und an unseren Treffen teilnehmen möchtest oder du mit uns in Form von Lesungen oder Workshops zusammenarbeiten möchtest, nimm gerne jederzeit mit uns Kontakt auf: info@kleine-galerie-torgau.de Wir treffen uns jeden letzten Donnerstag im Monat in der Kleinen Galerie Torgau, Pfarrstraße 3.

 

Ob Trauerzeit, ob Liebesglück,

ob Zukunfts- oder Augenblick,

ob Weltenschmerz, ob Blödelwitz,

ob großer Plan, ob Geistesblitz,

ob Prosa, Drama, ob Gedicht,

egal, was immer dir entspricht,

nimm einen Stift in deine Hand

 

und werde Teil von Sprachgewand(t)!

Der neue Transnational ist letztmalig erhältlich

 

Endlich ist sie da und das zum letzten Mal! Die neue Ausgabe des zweisprachigen Literaturmagazins The Transnational kann bestellt werden. Über Books on Demand und natürlich in jedem Buchhandel eures Vertrauens ist die Bestellung möglich. Die ISBN lautet dazu: 9783752889017.  Eine passende E-Book-Ausgabe ist ebenso erhältlich.  Weitere Infos gibt es auf der Website www.the-transnational.com. Bestellungen sind am schnellsten und günstigsten über Books on Demand möglich. 

Ich hoffe, dass die Autorinnen und Autoren aus der gesamten Welt, alle großartigen Übersetzerinnen und Übersetzer, die sich an der Ausgabe beteiligt haben, sowie das gesamte Projektteam einen Teil dazu beitragen können, in den heutigen wilden, ja chaotischen Zeiten, zum Nachdenken, Sinnieren und Reflektieren anzuregen.

Viel Freude beim Lesen und ich freue mich auf euer Feedback!

Aufsätze zur Lyrik und Kunst auf KUNO

 

Viele meiner Aufsätze zum Grundhandwerk des lyrischen Schreibens und zu einigen Gedanken über Kunst und Lyrik an sich, können nun auch im Blog der Kulturnotizen (KUNO) gelesen werden:

 

Was ein Dichter von einem Maler lernen kann

 

Eine blitzschnelle Einführung in die Metrik

 

Ein kurzer Blick auf die heutige Lyrik

 

Über neue Formen der Lyrik

 

Über Leistungen eines Kunstwerks (Das ist auch gleichzeitig die Einleitung zur aktuellen Ausgabe des Transnationals Vol. 5)

 

Darüber hinaus gibt es auf KUNO noch etliche lesenswerte Essays, Interviews und Dialoge rund um das Schreiben, Veröffentlichen und andere Themen. Auch können viele Texte verschiedener Künstler gelesen werden. Es lohnt sich also immer wieder ein Blick auf KUNO zu werfen!